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Zemanek-Münster

Online Katalog zur 53. Tribal Art Auktion

351 Stehende Figur eines Notablen

Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.

Stehende Figur eines Notablen, Kameruner Grasland, Bamileke

Kameruner Grasland, Bamileke

Holz, hellbraune Patina, Spuren von schwarzer Farbe, auf großen Füßen stehend, einen untersetzten Rumpf mit dicht vor den Leib geführten Armen tragend, ein Horn in der Rechten haltend, bekrönt von großem Kopf mit plastischen Gesichtszügen, hinterfangen von diademartiger, scheibenförmig abgeflachter Frisur, besch., durchgehender Riß (Kopf und Körper auf der linken Seite), Reparaturstelle (rechte Fußspitze), Farbabrieb

H: 44 cm

Provenienz
Private Collection, Germany, about 1900

Verkauft.

352 Maske "agwe"

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Maske "agwe", Kameruner Grasland, Widekum

Kameruner Grasland, Widekum

Holz, komplette Maske mit Leder bezogen, über einer Stirn mit erhabenem Stirngrat liegen durchbrochen gearbeitete rechteckige Augen, die eine Nase mit erhabenem Mittelgrat flankieren, darunter ein großer geöffneter Mund mit sichtbaren Zähnen aus Holzspleißen, betonte Wangen mit je drei tubusförmigen Fortsätzen, Pigmentreste im gesamten Gesichtsbereich, besch., Risse im Leder, fehlende Zähne, Wasserflecken, auf Metallsockel montiert; es handelt sich hier um eine Mischform zwischen Helm- und Gesichtsmaske. Sie gilt als die einzige Maske dieser Volksgruppe und stellt eine Art "Till Eulenspiegel" dar.

H: 43 cm

Provenienz
German Collection

Preis: 2400 - 3600 €

353 Kleine Figur

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Kleine Figur, Kamerun

Kamerun

Holz, schwarzbraune Patina, sehr voluminöse Formgebung, auf kurzen kräftigen Beinen mit großen Füßen stehend, abfallende Schultern entsenden eng am Körper gearbeitete Arme, die Hände ruhen auf dem Bauch, bekrönt von einem relativ großen Kopf mit schräg stehenden Augen, die eine kleine dreieckige Nase flankieren, ein Mund mit sichtbaren Zähnen unterhalb, min. besch., Fehlstellen durch Insektenfrass, Risse, leichte Abriebspuren, auf Sockel montiert

H: 20 cm

Provenienz
Coll. Karl Woermann, Hamburg, Germany

Preis: 1200 - 1800 €

354 Fliegenwedel

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Fliegenwedel, Kamerun

Kamerun

Holz, Perlen, Tierhaar, hölzerner Griff in Form eines stilisierten Tieres (Pferd?), komplett mit blauen und roten Perlen überzogen, als Kaurischnecken eingesetzte Augen, min. besch.

L: 114 cm (with tail)

Verkauft.

355 Weibliche Figur

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Weibliche Figur, Kamerun

Kamerun

Holz, braune Patina, weiße und rote Pigmentreste, auf kräftigen Beinen mit großen Füßen stehend, ein tonnenförmiger Rumpf mit eng am Körper gearbeiteten Armen, bekrönt von einem halslos aufsitzendem rundem Kopf mit ausdrucksstarken Gesichtszügen: unter einer leicht vorgewölbten Stirn liegen große ovale Augen, die eine kleine breite Nase flankieren, ein geöffneter Mund unterhalb, min. besch., Risse, leichte Abriebspuren

H: 32 cm

Provenienz
Private Collection, USA

Preis: 1800 - 2700 €

356 Stehende weibliche Figur

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Stehende weibliche Figur, Kamerun

Kamerun

helles Holz, rotbraune Krustenpatina, auf großen Füßen stehend, sich mit den Händen jeweils an die Schulter greifend, eiförmiger Kopf mit großflächigem Gesichtsfeld, min. besch., Risse (linke Kopfseite, Bauch, Rücken), auf Metallplatte montiert, (mit Sammlungsnummer); sehr selten !

H: 20 cm

Provenienz
University of Virginia Art Museum ("1980.50.8"), USA

Preis: 850 - 1300 €

357 Trompete

Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.

Trompete, Kamerun, Mambila

Kamerun, Mambila

Holz, dunkelbraune Glanzpatina, leicht gebogene Form, mit Ringen und schlangenförmigen Linien verziert, spiralig eingerolltes Ende, min. besch., Risse, kleine Fehlstellen, alte Sammlungsnummer "914"

L: 42,5 cm

Provenienz
Old German Collection

Verkauft.

358 Löffel

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Löffel, Gabun, Fang

Gabun, Fang

Holz, schwarzbraune Glanzpatina, ovale, langgezogene Laffe, gelängter Stiel mit verschiedenen Schmuckelementen und einer Durchbohrung am oberen Ende, min. besch., Fehlstelle (Laffe), feine Risse, Insektenfrass, auf Sockel montiert

H: 40 cm

Vergleichsliteratur
Cuillers sculptures, Ausst.kat. Zürich-Paris 1990-1991, p. 120

Preis: 900 - 1350 €

359 Löffel

Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.

Löffel, Gabun, Fang

Gabun, Fang

Holz, dunkelbraune Glanzpatina, ovale Laffe, aufwändig gestalteter ornamentaler Griff, teilweise durchbrochen gearbeitet, min. besch., feine Risse, leichte Gebrauchsspuren, auf Metallsockel montiert

H: 29 cm

Vergleichsliteratur
Cuillers sculptures, Ausst.kat. Zürich-Paris 1990-1991, p. 120

Preis: 800 - 1200 €

360 Gesichtsmaske

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Gesichtsmaske, Gabun, Fang

Gabun, Fang

helles Holz, Kaolin, min. Reste von gelber und hellblauer Farbe, aufgewölbte Form mit gerade abschließendem Kinn, unterhalb der rund vorkragenden Stirn konkav eingewölbtes Gesichtsfeld, das in dicker Schicht mit Kaolin geweiß ist, beherrscht durch eine klobige Nase mit leicht gerundetem, abgeflachtem Rücken, umgeben von rechteckig durchbrochenen Augen und Mund mit gezackten, rot eingefärbten Zahnreihen, in erhabener Linie abgesetzte Frisur, das Gesicht einfaßt durch aufgenageltes Rotanband, in das feinflaumige Federbüschel eingearbeitet sind und schließlich hinterfangen durch einen 4 Zentimeter breiten klobigen Rahmen, der oberhalb der Stirn zur Befestigung einer üppigen Frisur aus Grasfaserbüscheln und Tierhaar dient, das auch das Kinn als Bart füllig umkränzt, zusätzlich rundum befestigte Federkiele und Tierhautstreifen, min. best., kleinere Fehlstellen, Risse, Farbabrieb (v. a. an der Nase, die dem Tänzer vmtl. zum Halten diente), auf Metallsockel montiert; im Wesentlichen kennt man drei Maskentypen der Fang: "ngil" als bekanntester Typus, "ekekek" und die Helmmasken "ngontang". Vorliegende Maske könnte auf Grund der wilden Expressivität dem zweiten, äußerst seltenen Typus zugeordnet werden. Diese Masken verkörpern eine Schreckgestalt, welche "bikegehe" oder "bikereu" genannt wird. Nach Perrois handelt es sich um eine Kombination von menschlichen und tierischen Zügen. Früher sollen die "bikeghe" Masken als Bestandteil der Ausstattung des Initiationsbundes Respekt, wenn nicht Schrecken hervorgerufen haben. Auch eine stilistische Nähe zu den "mvudi" Masken der Adouma, einer kleinen Volksgruppe im Südosten von Gabun, wäre möglich. Gerade in Gabun hat die Zerstörung der erreichbaren Kultobjekte und Masken, häufig auf Veranlassung der Missionare, dazu geführt, daß heute nur noch vergleichsweise wenige Kunstwerke der Fang erhalten sind.

H: 40 cm

Provenienz
Coll. Joseph and Doris Gerofsky, Brooklyn, New York, USA

Vergleichsliteratur
Schädler, Karl-Ferdinand, Masken der Welt, München 1999, p. 112
Kecskési, Maria, Kunst aus Afrika, Museum für Völkerkunde München, Ausst.kat, Prestel Verlag München, London, New York 1999, p. 140 f., ill. 133

Preis: 35000 - 50000 €

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