Online Katalog zur 63. Tribal Art Auktion mit Sonderteil 'Wunderkammer'
31 Schnecken und Muscheln
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Naturalia
zehn Stück, u.a. große und kleine Cicoreus, Lopha cristagalli, Chicoreus ramosus, Trochus
L: 3 cm - 23 cm
Verkauft.
32 Verschiedene Melo-Arten
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Naturalia
fünf Stück, u.a. zwei verschiedene Arten, Indopazifik; aus der Melo amphora gearbeiteter Schmuck aus Papua-Neuguinea, ferner: Syrinx aruanus, die größte Schnecke der Welt, beschädigt sowie kleine Schnecke
L: up to 50 cm
Verkauft.
33 Cassis cornuta
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Naturalia
vierzehn Stück, u.a. Indopazifik, großes schweres Gehäuse mit einer Reihe markanter Höcker, Außenlippe in warmen Orange, fein strukturierte, braun-weiße Oberfläche, ferner: Schnecken und Muscheln, u.a. verwachsene Spondylus (Stachelauster), zwei Conus leopardus, Turmschnecken
L: 30 cm, 6 - 14 cm
Verkauft.
34 Große Haliotis
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Naturalia
drei Stück, u.a. Meerohren, Abalones genannt, innen in verschiedenen Farben schimmerndes Perlmutt, eine der Muscheln mit leuchtend roter Schale
L: 19 cm
Verkauft.
35 Coco de Mer (Lodoicea maldivica)
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Naturalia
drei Stück, typische Form, aus einer Samenkapsel gewachsen, leichte Abriebspuren; die Coco de Mer ist eine auf den Inseln Praslin und Curieuse, die zu den Seychellen gehören heimische Palme. Früher war sie unter dem Namen Maledivenkokosnuss bekannt. Die wissenschaftliche Bezeichnung, Lodoicea maldivica, entstand vor dem 18. Jh. als die Seychellen noch unbewohnt waren. In vergangenen Jahrhunderten landeten die von den Bäumen herabgefallenen Kokosnüsse im Meer und wurden von der Strömung Richtung Westen getragen. Die Nüsse können schwimmen, wenn sie bereits gekeimt haben und hohl sind. Auf diese Weise drifteten sie zu den Malediven wo sie am Strand aufgesammelt wurden und als wichtiges Handelsgut und Medizin sehr geschätzt wurden. Bis die wahre Herkunft der Nuss im Jahr 1768 geklärt war, glaubten viele, dass sie auf einem mythischen Baum auf dem Meeresgrund wachsen würde. Europäische Adelige ließen diese Nüsse für ihre Privatsammlungen im 16. Jh. oft reinigen und mit kostbarem Schmuck verzieren. Heute ist die Coco de Mer eine seltene und geschützte Art.
H: 23- 25 cm
Verkauft.
36 Teil eines Banksiagewächses (Banksia)
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Naturalia
Holz, unregelmässige konische Form mit rauher Oberfläche, der Sitz der ursprünglichen Blütenstände noch zu erkennen; Banksia ist eine Gattung die mit etwa 170 Arten in der Familie der Proteaceae vertreten ist. Diese australischen Wildblumen und beliebte Gartenpflanzen sind leicht an ihren ährenartigen Blüten und Fruchtständen zu erkennen. Größenmässig variieren Banksien zwischen kleinen Büschen und bis zu 30 m hohen Bäumen.
H: 50 cm, ~ 300 years old
Provenienz
Jessy Folkerts, Australia
Preis: 150 - 300 €
37 Schwert eines Sägerochens (Pristis pectinatus)
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Naturalia
Hairochenart, komplett mit 36 Zähnen, guter Erhaltungszustand; das Schwert, auch Rostrum genannt, ist bedeckt mit bewegungs- und elektrosensiblen Poren, so dass der Fisch sogar Beute, die sich im Meeresboden versteckt aufgrund von Bewegung und Herzschlag aufspüren kann. Er benutzt es auch als Grabwerkzeug, um Krustentiere aus dem Boden zu holen. Wenn passende Beute vorbeischwimmt, springt der eigentlich eher lethargische Fisch empor und schlitzt sie mit der Säge auf, so dass die betäubte oder verletzte Beute leicht zu verschlingen ist. Sie nutzen das Rostrum außerdem zu Verteidigungszwecken gegen Freßfeinde wie Haie und eindringende Taucher. Die hervortretende "Zähne" des Rostrums sind keine echte Zähne, sondern modifizierte Schuppen.
L: 75,5 cm
Preis: 750 - 1500 €
38 Schwert eines Sägerochens (Pristis pectinatus)
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Naturalia
Hairochenart, Exemplar von ungewöhnlicher Größe, vollständig mit 36 Zähnen, min. besch.; die seitlichen Zähne sind entwicklungsgeschichtlich Fischschuppen und werden einzeln auch als Pfeilspitzen oder Pfrieme/Ahlen verwendet. Den Frauen dienen sie beim Knüpfen der Netze als Maschenhalter. Sägerochen kommen an der Küste und im Mündungsgebiet der breiteren Flüsse vor und werden von den hier siedelnden Asmat gejagt, nicht nur wegen ihres Fleisches; wegen der Gefählichkeit der Rochenjagd (verwundete Sägerochen sollen zum Gegenangriff übergehen) bewahrt man sich die "Sägen" als Jagdtrophäen auf (wie Schweineunterkiefer oder Teile von Helmkasuaren). Tiere dieser Größe sind heutzutage auf Grund der Umweltbelastung nicht mehr zu finden.
L: 93 cm
Vergleichsliteratur
Helfrich, Klaus u.a., Asmat, Mythos und Kunst im Leben mit den Ahnen, Musuem für Völkerkunde, Berlin 1996, p. 50, ill. 2.42
Verkauft.
39 Schlangenhaut
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Naturalia
eines Felsenpythons (Python sebae), gelblich-beige Grundfärbung mit brauner Zeichnung, min. besch., kleine Löcher und Risse; diese Schlangenart erreicht eine Länge von bis zu 7 Metern. Vor Menschen flieht er in der Regel, ist er aber gereizt, kann er einem Menschen gefährlich werden, besonders wenn er gerade Beute getötet hat. Mit geöffnetem, reich bezahntem Maul schlägt er dann zu und vermag böse Wunden zu reißen.
L: 539 cm
Provenienz
Private Collection, Stuttgart, Germany
Vergleichsliteratur
Fuchs, Karlheinz und Manuel, Die Reptilhaut, Ein wichtiger Merkmalsträger bei der Identifizierung von Echsen und Schlangen, Frankfurt am Main 2003, p. 182
Verkauft.
40 entfällt
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