Online Katalog zur 63. Tribal Art Auktion mit Sonderteil 'Wunderkammer'
51 Kreuzung aus einem Ger- und einem Wanderfalken
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Naturalia
(Falco rusticolus x Falco peregrinus), präpariert, auf einem Baumstumpf sitzend, guter Erhaltungszustand; Falken (Falco) sind eine Gattung der Greifvögel aus der Familie der Falkenartigen (Falconidae). Falken sind kleine bis mittelgroße Greifvögel mit meist langem Schwanz und spitzen Flügeln. Diese ermöglichen es ihnen sehr schnell zu fliegen und abrupt die Richtung zu wechseln. Wanderfalken erreichen im Sturzflug bis zu 320 km/h und sind somit die sich am schnellsten bewegenden Tiere auf der Erde. Wie viele Greifvögel haben Falken eine außergewöhnliche Sehkraft, die ungefähr das 2,6fache der Sehschärfe eines Menschen beträgt. Derartige Hybriden werden gerne von Falknern eingesetzt.
H: 43,5 cm
Preis: 500 - 1000 €
52 Skelett eines Pfaues (Pavo cristatus)
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Naturalia
stehend präpariert, in Glasvitrine; die großen, prachtvoll gefärbten Pfaue sind in Südasien heimisch, aber auch in anderen Teilen der Welt in halbwilder Form verbreitet. Die Männchen tragen einen verlängerten Schwanz, die sogenannte Schleppe, die aus etwa 150 Federn besteht. Am Ende jeder dieser Federn ist ein "Auge". Diese Augen sind nicht nur dazu da, Weibchen zu beeindrucken, sondern vor allem auch dazu, Fressfeinde abzuschrecken, indem sie die Augen von großen Säugetieren imitieren.
H: 52,5 cm
Preis: 650 - 1300 €
53 Straußenei
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Naturalia
mit geometrischen Ornamenten beschnitzt, rotbraunes Pigment in die Ritzvertiefungen eingerieben, kreisrunde Bohrung mit schmalem Lederband; Weibchen legen die befruchteten Eier in ein Gemeinschaftsnest, eine einfache Kuhle, die 30 bis 60 cm tief und 3 m breit vom Männchen in die Erde gegraben wurde. Das dominante Weibchen legt ihre Eier zuerst und sortiert vor dem Brüten desöfteren die Eier von unterlegenen Weibchen aus, so dass in den meisten Fälle um die 20 Stück übrig bleiben. Straußeneier sind die größten Eier, wobei sie in Relation zur Körpergröße der Tiere die kleinsten Eier in der Vogelwelt sind. Im Durchschnitt sind sie etwa 15 cm lang, 13 cm breit und wiegen 1,4 kg, 20mal soviel wie ein Hühnerei.
H: 16 cm
Verkauft.
54 Federkopfschmuck
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Naturalia
Paradiesvogelbalg (Paradisaeidae), Mendi, Südliches Hochland, Papua-Neuguinea, ohne Beine präparierter Vogelkörper, in Schnabelöffnung eingesteckter Holzstab zur Befestigung, min. besch.; Paradiesvogelbälge werden in vielen Teilen Neuguineas als Schmuck verwendet. Häufig werden sie mit einer Perücke aus menschlichem Haar kombiniert. Sie wird mit Trockenblumen geschmückt und mit einem kleinen Tuff aus Kasuarfedern bekrönt, aus der der Paradiesvogelbalg als großer Schweif hervorragt.
L: 55 cm
Provenienz
Coll. Precourt, Neckartailfingen, Germany (1960)
Vergleichsliteratur
Heermann, Ingrid, Menter, Ulrich, Schmuck der Südsee, Ornament und Symbol, Objekte aus dem Linden-Museum Stuttgart, München 1990, ill. 5
Verkauft.
55 Gürteltier (Dasypodidae)
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Naturalia
in stehender Position mit nach vorne ausgestreckten Vorderbeinen präpariert, Metallnägel als Augen eingesetzt, Nähte im Bereich des Bauches und der Schnauze, min. besch., leichte Abriebspuren, auf Holzbrett montiert
H: 22 cm
Verkauft.
56 Gürteltier (Dasypodidae)
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Naturalia
präpariert, auf vier kurzen Beinen mit langen Krallen stehend, perlenartig eingesetzte Augen, min. besch., leichte Abriebspuren, teilweise offene Nähte auf der Unterseite; Gürteltiere sind kleine Säugetiere mit einem ledrigem Schuppenpanzer. Die engl. Bezeichnung "armadillo" kommt aus dem Spanischem und heißt soviel wie "kleiner Gepanzerter". Es gibt etwa 10 verschiedene Gattungen und 20 übrig gebliebene Arten, die anhand der Anzahl ihrer Schuppenbänder unterschieden werden. Ihre durchschnittliche Länge beträgt etwa 75 cm. Alle Arten sind in Nord-, Mittel- und Südamerika beheimatet und bewohnen dort unterschiedlichste Lebensräume.
L: 44,5 cm; H: 12,5 cm
Verkauft.
57 entfällt
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58 entfällt
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59 Schädel eines Watussirindes
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Naturalia
komplett mit langen, ausladenden Hörnern; das Watussirind oder Ankolerind ist eine Hausrindrasse in Ostafrika mit sehr langen Hörnern, die bis zu 1,80 m werden können. Sie spielten eine ausschlaggebende Rolle bei verschiedenen afrikanischen Ethnien wie den Tutsi, Ankole, Bahima, Bakiga und den Kivu, allerdings werden sie am häufigsten mit den Tutsi assoziiert. Das Tier diente als Nahrung, Währung und als Statussymbol. Die Tiere mit den ausladensten und größten Hörnern gehörten dem König und wurde als heilig betrachtet.
B: 77 cm; H: 114 cm
Preis: 1000 - 2000 €
60 Schädel eines Kaffernbüffels (Syncerus caffer)
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Naturalia
komplett mit mächtigen Hörnern, guter Erhaltungszustand; der Afrikanische oder Kaffernbüffel ist ein großer afrikanischer Paarhufer. Er wird bis zu 1,70 m groß und 3,40 m lang. Der in der Savanne lebende Typus wiegt zwischen 500 und 900 kg, aber nur männliche Tiere, die für gewöhnlich größer sind als die Weibchen erreichen die obere Gewichtsklasse. Wegen seiner unvorhersehbaren Art, die ihn auch für Menschen sehr gefährlich macht, wurde er im Gegensatz zu seinem asiatischem Verwandtem, dem Wasserbüffel, nie domestiziert.
B: 98 cm; H: 54 cm
Preis: 1000 - 2000 €
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