Online Katalog zur 63. Tribal Art Auktion mit Sonderteil 'Wunderkammer'
81 Schädel einer Hyäne (Hyaenidae)
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Naturalia
komplett mit Unterkiefer, einige Zähne abgebrochen bzw. fehlend; viele Kulturen, darunter auch die Afrikas, betrachteten die Hyäne negativ und assoziierten sie mit Unersättlichkeit, Unsauberkeit und Feigheit. Ein Teil ihrer negativen Reputation rührt wahrscheinlich daher, dass sie manchmal Gräber öffnen, um Nahrung zu finden. Sie sind einige der wenigen Tiere, die dazu geeignet sind und jeden Teil eines Kadavers, auch Knochen, fressen und verdauen können. Das Wort "Hyäne" stammt von dem griechischen Wort "hyaina", das soviel wie "Schwein" bedeutet und wurde auch dort lange mit Grausamkeit, Verrat und Gefräßigkeit assoziiert.
H: 12,5 cm; L: 25,5 cm
Preis: 800 - 1500 €
82 Berberaffe (Macaca sylvanus)
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Naturalia
präpariert, in sitzender Haltung mit leicht zur Seite gewandtem Kopf, die Ellbogen auf den Knien ruhend, guter Erhaltungszustand; der stummelschwänzige Berberaffe, auch Magot genannt, ist eine Makakenart aus der Familie der Meerkatzenverwandten. Sie leben im Atlasgebirge Algeriens und Marokkos und als kleine eingeführte Population auf Gibraltar. Er ist vor allem dafür bekannt, dass er außer dem Menschen die einzige freilebende Primatenart Europas ist.
H: 49 cm
Preis: 1700 - 3500 €
83 Skelett eines Gorillas (Gorilla)
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Naturalia
Ganzkörperpräparat, die Gelenke mittels Stahlschrauben fixiert; Gorillas sind die größten lebenden Primaten. Sie sind Bodenbewohner und ernähren sich überwiegend pflanzlich. Sie leben in den Wäldern Zentralafrikas. Gorillas werden in zwei Arten unterteilt, es wird aber immer noch diskutiert, ob es vier oder fünf Unterarten gibt. Die DNS von Gorillas ist zu 98% - 99 % Prozent mit der des Menschen identisch. Sie laufen überwiegend auf ihren Fingerknöcheln, manchmal aber auch auf zwei Füßen wenn sie Futter tragen oder sich verteidigen. Erwachsene Männchen erreichen eine Größe zwischen 1,65 und 1,75 m und wiegen zwischen 140 und 200 kg. Erwachsene Weibchen werden im Durchschnitt etwa 1,40 m groß und 100 kg schwer.
H: 125 cm
Preis: 18000 - 35000 €
84 Affenschädel
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Naturalia
2 Stück, helle Farbe, honiggelbe Patina, gerundete Form, ohne Unterkiefer, die Backenzähne erhalten, min. besch., Risse, L: 9,5 cm; H: 5 cm; dazu einer gelängter Schädel mit dunkelbrauner Patina, ohne Unterkiefer, die Reißzähne fehlend, min. besch., kleine Fehlstellen, leichte Abriebspuren, L: 12 cm; H: 5,5 cm
Verkauft.
85 Affenschädel
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Naturalia
komplett mit Unterkiefer, mit dem Schädel verleimt, komplettes Gebiss, guter Erhaltungszustand, H: 5 cm; L: 8 cm; dazu der "Schnabel" eines Kugel- oder Igelfisches, B: 5 cm und ein Wirbelknochen eines Säugetieres, min. besch., ein Fortsatz abgebrochen, H: 5 cm
Verkauft.
86 Vier Steinobjekte
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Naturalia
schmaler, klingenförmiger Stein mit grünlichen Einsprenkelungen, Beschriftung: "Steinzeit Taunus (unleserlich) Saalburg 1960 (unleserlich)", leichte Abriebspuren, L: 13 cm; eine sehr ähnliche, breitere Klinge mit der Beschriftung: "Faustkeil Steinzeit 8/1960", min. besch., leichte Abriebspuren, L: 13 cm; eine simple graue Klinge mit kleiner Fehlstelle an der hinteren Seite, L: 9,5 cm; dazu eine flache, polierte Klinge aus grauem Stein mit dunkelgrauen Einsprenkelungen, Beschriftung: "Friedrichsthal Schulkoppel" (?), Fehlstellen, L: 18 cm
Verkauft.
87 Klinge
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Naturalia
aus fein behauenem, bräunlichem Stein, nach vorne zugespitzt, L: 19,5 cm; eine grob behauene, breite Pfeil- oder Speerspitze aus Stein, L: 9,5 cm; eine grauschwarze Steinklinge mit geglätteter Unterseite, L: 13,5 cm; dazu ein unregelmässig geformtes Stück Kohlenschiefer mit Fosilienabdruck aus der Ruhr, L: 20 cm
Verkauft.
88 entfällt
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89 Neolithischer Stein
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Naturalia
graues, grobkörniges Gestein, säulenartige Form mit ovalem Durchmesser, die abgerundeten Enden leicht zugespitzt, auf Holzsockel montiert; Fundort: Ténéré, Niger, Afrika. Die Verwendung derartiger Steine löst immer noch viele Spekulationen aus, wahrscheinlich handelt es sich hierbei um ein polyfunktionales Gerät, dass sowohl als eine Art Walze, als auch für vertikale Bewegungen zum Zerstoßen oder Spalten von Materialien dienen konnte.
L: 54 cm
Vergleichsliteratur
Klenkler, C.E., Sahara, Prähistorische Artefakte, Genf 2003, p. 104 f.
Verkauft.
90 Neolithischer Stein
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Naturalia
graues Gestein mit dunkleren Einsprenkelungen, säulenartige Form mit ovalem Durchmesser, die Enden abgerundet, leichte Abriebspuren, auf Holzsockel montiert; Fundort: Ténéré, Niger, Afrika. Die Ténéré ist eine Sandwüste in der südlichen Sahara. Sie erstreckt sich vom Nordosten Nigers bis in den westlichen Tschad über eine Fläche von 400000 km². Der Name Ténéré kommt aus der Sprache der Tuareg und bedeutet "Wüste" und wurde so ähnlich wie das arabische Wort für Wüste "Sahara" auf die ganze Region angewandt.
L: 44 cm
Vergleichsliteratur
Klenkler, C.E., Sahara, Prähistorische Artefakte, Genf 2003, p. 104 f.
Verkauft.
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