Online Katalog zur 67. Tribal Art Auktion
431 Kleine Fetischhalbfigur
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Tabwa/Rungu
Holz, braune Glanzpatina, der zylindrische Körper größtenteils durch einen Stoffschurz verhüllt, Kopf mit vereinfachten Gesichtszügen, Wangenskarifikationen und kappenartiger Frisur, min. besch., leichte Abriebspuren, Sockel
H: 10,5 cm
Provenienz
Peter Loebarth, Hameln, Germany
Wolfgang Nerlich, Munich, Germany
Verkauft.
432 Stehende weibliche Figur
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Rungu
Holz, rotbraune Patina, ein schlanker Körper mit dem aufgewölben Leib einer Schwangeren, der Nabel akzentuiert, massegefüllte Öffnung im Scheitel, lineare Ritztataus an Wangen und Kinn, min. best., kleinere Fehlstellen, Risse; Skulpturen der Rungu aus der Demokratischen Republik Kongo, Sambia und Tansania werden häufig ihren weitaus bekannteren Nachbarn, den Tabwa, Bemba, Fipa oder Mambwe zugeschrieben. Dies mag wohl daran liegen, dass die Rungu kein mächtiges Königreich mehr besitzen, wie dies noch im 18. Jahrhundert der Fall war, sondern heute verstreut unter anderen ethnischen Gruppen leben. Doch noch immer verwenden und stellen sie Skulpturen her, die eine große stilistische Individualität besitzen, unabhängig von den sie umgebenden ethnischen Gruppen.
H: 50 cm
Provenienz
Peter Loebarth, Hameln, Germany
Vergleichsliteratur
Felix, Marc L., 100 Peoples of Zaire and their Sculpture, Brüssel 1987, p. 150
Preis: 1500 - 3000 €
433 Tänzerfigur
D. R. Kongo, Salampasu
geschwärztes Holz, Raphiafasern, Rotan, Federn, mit Rock und Geflecht aus Raphiafasern bekleidet, eine "mukinka"-Maske vor dem Gesicht und eine spitze Kopfbedeckung tragend, min. besch., Spuren von Insektenfrass, auf Holzsockel montiert; diese maskierten Tänzerfiguren wurden von den Chokwe übernommen.
H: 61 cm
Provenienz
Peter Loebarth, Hameln, Germany
Wolfgang Nerlich, Munich, Germany
Vergleichsliteratur
Felix, Marc L., 100 Peoples of Zaire and their Sculpture, Brüssel 1987, p. 153, ill. 11
Preis: 1000 - 2000 €
434 Maske "mukinka"
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Salampasu
Holz, Kupferblechstreifen, Kaolin, Rotan, Schnurmaterial, typische Frisur aus Rotankugeln, netzartiges Schnurgeflecht rückseitig, min. besch., leichte Abriebspuren; die Salampasu-Masken gehören dem "mungongo", einem Bund von Kriegern. Durch das Ausführen bestimmter vorgeschriebener Aufgaben und die Erstattung einer Art "Initiationsgebühr" erlangte ein Krieger das Recht eine bestimmte Maske zu tragen und damit in eine bestimmte Ebene innerhalb des Bundes einzutreten. Bei dem Begräbnis eines berühmten Kriegers wurden alle seine Masken vorgeführt und anschließend unter den Tänzern aufgeteilt.
H: 42 cm
Provenienz
French Private Collection
Vergleichsliteratur
Schädler, Karl-Ferdinand, Lexikon Afrikanische Kunst und Kultur, München, Berlin 1994, p. 340
Preis: 600 - 1200 €
435 Maske "mukinka"
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Salampasu
helles Holz, Kupferblechstreifen, Kaolin, Rotan, das Gesicht vollständig überzogen mit Kupferblechstreifen, Frisur aus Rotankugeln, in drei Strängen angelegter Bart und rückseitig angearbeitete netzartige Haube aus Pflanzenfaser, min. besch., leichte Abriebspuren, Spuren von Insektenfrass; die Anzahl der Masken die ein Geheimbund besaß, gab Aufschluss über den erwiesenen Mut der Mitglieder, ihre Erfahrung in der Kriegskunst und nicht zuletzt über die Anzahl der getöteten Feinde. Die kupferüberzogenen Masken "mukinka" wurden bei Kriegszeremonien getragen um mutige "Kopfjäger" zu feiern, wer sie trug hatte höchstes Ansehen und Rang erlangt. Die Maskenfeste der Salampasu fanden auf Holzverschlägen statt, deren Bretter mit reliefierten anthropomorphen Figuren verziert waren.
H: 28 cm
Vergleichsliteratur
Hahner-Herzog, Iris, Das Zweite Gesicht, Genf, München, New York 1997, p. 274
Preis: 2500 - 5000 €
436 entfällt
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
437 Maske "kifwebe", männlicher Typus "kilume"
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Songe
helles Holz, dunkelbraune Patina, rote und schwarze Farbe, von langgezogener schmaler Form, Augen und Mund weit nach vorne auskragend, großer scheibenförmiger Stirnkamm, von feinem Rillenbild überzogen, Randlochung, best., kleinere Fehlstellen, Farbabrieb, Risse; diese Masken wurden durch ein geflochtenes Kostüm und einen langen Bart aus Raphiabast ergänzt. Sie traten bei verschiedenen Zeremonien, als Polizeitruppe im Auftrag der Herrscher oder zur Abschreckung des Feindes im Kriegsfall öffentlich in Erscheinung.
H: 62 cm
Provenienz
American Private Collection
Vergleichsliteratur
Hahner-Herzog, Iris, Das Zweite Gesicht, Genf, München, New York 1997, ill. 88
Preis: 3000 - 6000 €
438 Maske "kifwebe", weiblicher Typus "kikashi"
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Songe
Holz, schwarze und braune Farbe, Kaolin, typische Form mit rund aufgewölbter Stirn und konkav eingezogenem Gesichtsfeld, am Rand eingeflochtener Bart aus Pflanzenfaser, Reste eines Kostüms rückseitig, Randlochung, min. besch., Risse, Abriebspuren
H: 38 cm
Provenienz
Peter Loebarth, Hameln, Germany
Verkauft.
439 entfällt
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
440 Stehende Fetischfigur "nkisi"
Dieses Objekt ist nicht mehr erhältlich.
D. R. Kongo, Songe
braunes Holz, dunkelbraune Glanzpatina, typische Körperhaltung, ovaler Kopf mit "lächelndem" Mund und Kinnbart, Sammlungsnummer "1050", besch., Fehlstellen (Basis, Hinterkopf), Risse, Abriebspuren, auf Sockel montiert
H: 21 cm
Verkauft.
| 431-440 von 505 |









