Makellos klein – Miniaturen aus der Demokratischen Republik Kongo
veröffentlicht: 24. Mai 2011
Eine Kleinplastik verzeiht keinen Fehler. Ihr Schöpfer muss im Prozess ihres Werdens mit dem Schnitzwerkzeug so geübt sein, dass jeder Meißel, jede Kerbung und Ritzung handwerklich präzise sitzt.
Sammler hervorragender afrikanischer Kleinplastiken, wie Josef Herman (1911 - 2000 Suffolk/England) und Saul Stanoff (1918- 2006 Tarzana/Kalifornien), waren schon früh fasziniert von ihrer monumentalen Wirkung und entdeckten sie für eine breite Sammlerschaft.
Kommenden Samstag, 28. Mai 2011, versteigert Zemanek-Münster, dreißig (Lose 303 - 331) solch fein ausgearbeiteter Kleinplastiken aus der Demokratischen Republik Kongo - allesamt aus einer Privatsammlung im süddeutschen Raum kommend und in den letzten 30 Jahren sorgfältig ausgewählt und zusammengetragen. Den Anstoß für den Aufbau dieser Sammlung gab unter anderem der in Hameln tätige Afrika-Händler Peter Loebarth.
Unter den Kostbarkeiten finden sich Kleinfiguren der Bembe Kultur (Lose 303 - 307), magische Skulpturen der Songe (Lose 319 - 325), sowie ‚ofika’ Figuren der Mbole (Lose 316 - 318). Weil sie als wichtige kultische Objekte für den eigenen Gebrauch als Fetisch (Fetisch im Sinne des im kreol-portugiesischen Sprachgebrauch verwendeten „fetico“: einen unbelebten Gegenstand belebt machen) oder als Regalie von Bünden gefertigt wurden, gelten gerade sie als besonders fein und detailliert ausgearbeitet.

Sammler hervorragender afrikanischer Kleinplastiken, wie Josef Herman (1911 - 2000 Suffolk/England) und Saul Stanoff (1918- 2006 Tarzana/Kalifornien), waren schon früh fasziniert von ihrer monumentalen Wirkung und entdeckten sie für eine breite Sammlerschaft.
Kommenden Samstag, 28. Mai 2011, versteigert Zemanek-Münster, dreißig (Lose 303 - 331) solch fein ausgearbeiteter Kleinplastiken aus der Demokratischen Republik Kongo - allesamt aus einer Privatsammlung im süddeutschen Raum kommend und in den letzten 30 Jahren sorgfältig ausgewählt und zusammengetragen. Den Anstoß für den Aufbau dieser Sammlung gab unter anderem der in Hameln tätige Afrika-Händler Peter Loebarth.
Unter den Kostbarkeiten finden sich Kleinfiguren der Bembe Kultur (Lose 303 - 307), magische Skulpturen der Songe (Lose 319 - 325), sowie ‚ofika’ Figuren der Mbole (Lose 316 - 318). Weil sie als wichtige kultische Objekte für den eigenen Gebrauch als Fetisch (Fetisch im Sinne des im kreol-portugiesischen Sprachgebrauch verwendeten „fetico“: einen unbelebten Gegenstand belebt machen) oder als Regalie von Bünden gefertigt wurden, gelten gerade sie als besonders fein und detailliert ausgearbeitet.


