Lot: 39

Seltene Schädelmaske

Papua-Neuguinea - Sepik

Provenienz Größe Zuschlag
Baudouin de Grunne, Wezembeek-Oppem, Belgium
Roberto Gamba, Milano, Italy
H: 26 cm 1600 EUR

Tierschädel, tonartige Masse, Nassaschnecken, Muscheln, Eberhauer, Kasuarfedern, Rattan, Inventarnr. "425" rückseitig, Sockel

Schädelmasken haben auf Papua eine lange Tradition. Reche berichtet von der Südsee-Expedition 1908-10 noch von Masken auf Basis von menschlichen Schädeln (Reche, 1913, S. 400). Später finden sich Masken aus tierischen Skelett-Teilen v. a. aus Schildkrötenpanzer oder dem Brustbein eines Kasuars (vgl. Aumann, 1986, S. 66 ff.).


Reche, Otto, Der Kaiserin-Augusta-Fluss, Hamburg 1913, p. 400 f. Aumann, Georg, Kunst und Kunsthandwerk aus Neu Guinea, Coburg 1986, p. 66 ff.